Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Kretschmer droht mit Blockade von Rentenreform - Unionsfraktion widerspricht
Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung
60.000 Migranten in Ceuta: Spaniens Regierungschef Sánchez spricht von "Angriff"
Gema gewinnt vor Gericht gegen KI-Musikgenerator Suno
Kultur
Frankreich friert Vermögenswerte von umstrittener russischer Journalistin Fedorova ein
Nach Vorwürfen der Propaganda für den Kreml hat Frankreich die Vermögenswerte der russischen Journalistin Xenia Fedorova für sechs Monate eingefroren. Der am Freitag im Amtsblatt veröffentlichte Schritt ziele darauf auf, neue "Einmischungshandlungen" zu verhindern, wie das französische Wirtschaftsministerium erklärte. Die französische Regierung hatte am Mittwoch die Ausweisung von Fedorova angeordnet. Seitdem steht Fedorova unter Hausarrest und muss sich täglich bei der Polizei melden.
Sport
"Mihambo-Schreck" Assani darf zur EM
Weitspringerin Mikaelle Assani hat nach ihrem Überraschungssieg bei den deutschen Meisterschaften vor Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo noch das Ticket für die EM in Birmingham (10. bis 16. August) erhalten. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband am Freitag bekannt gab, bescherte die Auswertung der internationalen Meldungen dem DLV zusätzliche Startplätze für die Titelkämpfe in Großbritannien. Das deutsche Team für Birmingham zählt damit 116 Athletinnen und Athleten.
Letzte Nachrichten
Selenskyj kritisiert Schweizer Unternehmen für Geschäfte in Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Lebensmittelriesen Nestlé und andere Schweizer Konzerne für die Fortführung ihrer Geschäftsaktivitäten in Russland scharf kritisiert. Bei einer per Video übertragenen Rede während einer Kundgebung in Bern forderte Selenskyj die Unternehmen am Samstag auf, sich aus Russland zurückzuziehen. Er warf ihnen vor, ihr Geschäft in Russland wie gewohnt fortzusetzen, obwohl im Ukraine-Krieg "unsere Kinder sterben und unsere Städte zerstört werden".
Brasilianische Regierung geht juristisch gegen Sperrung von Telegram vor
Die brasilianische Regierung hat die vom Obersten Gerichtshof angeordnete Blockade des Onlinedienstes Telegram angefochten. Die Entscheidung sei "unverhältnismäßig" und müsse aufgehoben werden, erklärte Generalstaatsanwalt Bruno Bianco am Samstag.
Bayern legen vor: Klarer Sieg gegen Union Berlin
Bayern München hat im frisch entflammten Schalen-Duell mit Borussia Dortmund seine Muskeln spielen lassen und geht mit mindestens vier Punkten Vorsprung in die Länderspielpause. Der deutsche Fußball-Rekordmeister bezwang ein mutiges, aber glückloses Union Berlin letztlich souverän mit 4:0 (3:0) und erhöhte sein Polster auf den BVB vorübergehend auf sieben Zähler.
Russland verstärkt nach Bombardement von Kaserne Luftangriffe auf Mykolajiw
Nach dem verheerenden Luftangriff auf eine Kaserne im südukrainischen Mykolajiw ist die Stadt am Samstag von zahlreichen weiteren russischen Attacken erschüttert worden. Die Luftangriffe erfolgten in so rascher Abfolge, dass kein Alarm ausgelöst werden könne, erklärte Gouverneur Vitali Kim in den Online-Netzwerken. Im Westen der Ukraine hatte Russland zuvor erstmals eine Hyperschallrakete zum Einsatz gebracht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte Moskau erneut zu Verhandlungen auf.
Xavi kann sich Messi-Rückkehr vorstellen
Trainer Xavi kann sich eine Rückkehr von Superstar Lionel Messi zum FC Barcelona vorstellen. "Er ist der beste Spieler der Geschichte und der Geschichte des Klubs. Natürlich hat er das Recht, dass ihm die Türen geöffnet werden", sagte er einen Tag vor dem Clasico bei Tabellenführer Real Madrid am Sonntag (21.00 Uhr/DAZN).
Gouverneur: Zahlreiche Luftangriffe erschüttern südukrainische Stadt Mykolajiw
Die russischen Streitkräfte haben am Samstag nach Angaben der Regionalregierung ihre Luftangriffe auf die südukrainische Stadt Mykolajiw verstärkt. Die Attacken erfolgten in so rascher Abfolge, dass kein Alarm ausgelöst werden könne, erklärte Gouverneur Vitali Kim am Samstag in den Online-Netzwerken. "Denn bis wir diesen Tornado ankündigen, ist er bereits da."
Vatikan legt neue Verfassung vor
Neun Jahre nach dem Amtsantritt von Papst Franziskus hat der Vatikan ein neues Grundgesetz veröffentlicht. Die Verfassung mit dem Titel "Praedicate Evangelium" (Verkündet das Evangelium) tritt am 5. Juni in Kraft, wie der Vatikan am Samstag mitteilte. Der 54-seitige Text löst dann das 1988 vom damaligen Papst Johannes Paul II. erlassene Grundgesetz ab.
Handballer verpassen Sieg gegen Ungarn
Die deutschen Handballer haben im ersten von zwei Länderspielen gegen Ungarn einen Sieg verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason musste sich gegen den WM-Fünften in Gummersbach mit einem 31:31 (17:16) begnügen. Bester Werfer der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) vor 2480 Zuschauern war Fabian Wiede mit neun Toren.
Schwäbisches Kellerduell gedreht: Stuttgart schlägt Augsburg
Der VfB Stuttgart hat in einem turbulenten schwäbischen Kellerduell gegen den FC Augsburg mit einem sehenswerten Comeback einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo holte beim flotten 3:2 (1:2) einen zweimaligen Rückstand auf und schöpfte mit dem dritten Punktgewinn in Serie mächtig Selbstvertrauen.
Premierensieg in Quarantäne: Hertha siegt auch ohne Magath
Auch ohne Felix Magath an der Seitenlinie hat Hertha BSC das erste Spiel unter dem neuen Cheftrainer souverän gewonnen und seine Talfahrt gestoppt. Nach fünf Niederlagen in Folge siegte der Berliner Bundesligist zu Hause gegen die TSG Hoffenheim verdient 3:0 (1:0) und verließ mit dem Premierensieg im Jahr 2022 die direkten Abstiegsränge.
Formel 1: Leclerc holt erste Pole Position des Jahres
Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat sich die erste Pole Position des Jahres gesichert. Der Monegasse gewann das Qualifying zum Großen Preis von Bahrain, am Sonntag (16.00 Uhr MEZ/Sky) wird er vor Weltmeister Max Verstappen im Red Bull und seinem Teamkollegen Carlos Sainz ins Rennen starten.
Woidke: Tesla-Ansiedlung hat Signalwirkung für weitere Investitionen im Osten
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht in der Ansiedlung des US-Autobauers Tesla in Grünheide bei Berlin eine Signalwirkung für andere Investoren. "Tesla hat sozusagen den Scheinwerfer eingeschaltet und auf Brandenburg und Ostdeutschland gerichtet", sagte Woidke am Samstag dem "Handelsblatt". Der Standort Ostdeutschland habe "bei Investoren stark an Attraktivität gewonnen".
Russland setzt Hyperschallrakete im Westen der Ukraine ein
Russland hat seine Angriffe in der Ukraine ausgeweitet und erstmals ein Ziel mit einer Hyperschallrakete attackiert. Bei dem ersten Einsatz dieser neuen Waffe überhaupt wurde nach Angaben aus Moskau vom Samstag ein Waffenlager zerstört. Besonders verheerende Folgen hatte ein russischer Luftangriff auf eine Kaserne in Mykolajiw, bei dem laut Augenzeugen dutzende Menschen getötet wurden. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges vor rund drei Wochen flohen nach UN-Angaben mehr als 3,3 Millionen Menschen außer Landes.
Biathlon: Lesser gewinnt Verfolger am Holmenkollen
Biathlet Erik Lesser ist im vorletzten Rennen seiner Karriere überraschend noch einmal zum Sieg gestürmt. Der 33-Jährige triumphierte beim Weltcup-Finale am Holmenkollen in der Verfolgung über 12,5 km. Es war der erst dritte Weltcupsieg für Lesser, zuletzt hatte der Verfolgungs-Weltmeister von 2015 vor sechs Jahren im Januar 2016 den Massenstart von Ruhpolding gewonnen.
Schalke bleibt oben dran - HSV stolpert beim Ex-Coach
Schalke 04 bleibt am Spitzentrio der 2. Fußball-Bundesliga dran, der Hamburger SV hingegen droht wie in den vergangenen drei Spielzeiten im Saisonendspurt abzuschmieren. S04 feierte am 27. Spieltag ein 2:1 (1:0) gegen Hannover 96 und liegt vor dem Topspiel zwischen Werder Bremen und Darmstadt 98 (20.30 Uhr/Sport1 und Sky) nur einen Punkt hinter dem Aufstiegsrelegationsplatz. Der HSV rettete bei seinem Ex-Trainer Daniel Thioune und Fortuna Düsseldorf ein 1:1 (0:0) und hat bereits fünf Zähler Rückstand auf die Königsblauen.
Niedersächsische CDU wählt Althusmann zum Spitzenkandidaten für Landtagswahl
Die niedersächsische CDU geht mit ihrem Landesvorsitzenden Bernd Althusmann als Spitzenkandidaten in die Landtagswahl am 9. Oktober. Ein Landesparteitag in Hannover wählte den 55-Jährigen am Samstag einstimmig zum Spitzenkandidaten. Althusmann war bereits bei der Landtagswahl 2017 der Spitzenkandidat der CDU. Die Christdemokraten verloren damals jedoch gegen die SPD von Ministerpräsident Stephan Weil. In der rot-schwarzen Landesregierung ist Althusmann Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident.
Zahl der in Deutschland gezählten Ukraine-Flüchtlinge auf über 200.000 gestiegen
Die Zahl der in Deutschland gezählten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine hat die Marke von 200.000 überschritten. Bis Samstag registrierte die Bundespolizei 207.742 Geflüchtete. Da keine festen Grenzkontrollen stattfinden, dürfte die Zahl tatsächlich wesentlich höher sein, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Der Deutsche Städtetag forderte für die Flüchtlinge Zugang zum Sozialleistungssystem des Sozialgesetzbuchs II, das für Arbeitslose gilt. Rasche Hilfen für die Unterrichtung von Flüchtlingskindern verlangte der Deutsche Lehrerverband.
USA "zutiefst enttäuscht" über Assad-Besuch in Vereinigten Arabischen Emiraten
Die USA haben sich "zutiefst enttäuscht" über einen Besuch des syrischen Machthabers Baschar al-Assad in den Vereinigten Arabischen Emiraten gezeigt. "Wir sind zutiefst enttäuscht und beunruhigt über diesen offensichtlichen Versuch, Baschar al-Assad zu legitimieren", erklärte am Samstag der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price.
Britisch-iranischer Staatsbürger musste für Freilassung im Iran 27.000 Pfund zahlen
Die Familie des diese Woche im Iran freigelassenen britisch-iranischen Staatsbürgers Anoosheh Ashoori musste nach eigenen Angaben 27.000 Pfund (33.000 Euro) für die Freilassung zahlen. Ashooris Haftentlassung sei von offizieller Seite am 14. März unterzeichnet und kommuniziert worden, erklärte die Familie am Samstag auf der Fundraising-Website Crowdfunder. Doch dann hätten die Behörden in Teheran plötzlich diese "willkürliche" Geldstrafe gefordert.
Meidinger: Schulen brauchen rasche Hilfen für Unterricht von Flüchtlingskindern
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, fordert rasche Hilfen für die Schulen zur Unterrichtung geflüchteter Kindern aus der Ukraine. "Wenn wir einmal von 250.000 geflüchteten Kindern, die nach Deutschland kommen könnten, ausgehen, brauchen wir dafür 10.000 bis 15.000 Lehrer mehr", sagte Meidinger am Wochenende den RND-Zeitungen. "Mal abgesehen davon, dass wir für die Schulen in schnellster Zeit zusätzliche Räume beschaffen müssen – im Zweifel auch durch Lösungen mit modern ausgestatteten Containern."
Skispringen: Ex-Weltmeister Freitag beendet seine Karriere
Der zweimalige Skisprung-Weltmeister Richard Freitag beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere. Das gab der 30 Jahre alte Sachse am Samstag im Rahmen des Skiflug-Weltcups in Oberstdorf bekannt, bei dem er schon nicht mehr im Einsatz war. Mit acht Siegen im Weltcup ist der Team-Olympiazweite von Pyeongchang der siebtbeste deutsche Springer der Geschichte.
Russische Kosmonauten auf ISS angekommen
Drei russische Kosmonauten sind auf der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Auf am Freitagabend von der Nasa veröffentlichten Aufnahmen war zu sehen, wie Oleg Artemjew, Denis Matwejew und Sergej Korsakow von ihren russischen, deutschen und amerikanischen Kollegen auf der ISS herzlich begrüßt wurden. Ihre Sojus-Kapsel war am Nachmittag vom Raumfahrtbahnhof in Baikonur in Kasachstan abgehoben.
Brasiliens Oberstes Gericht sperrt Telegram wegen Falschinformationen
Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hat die landesweite Sperrung des Onlinedienstes Telegram angeordnet. Das Gericht begründete die am Freitag verfügte Maßnahme damit, dass Telegram sich nicht an richterliche Anordnungen zum Entfernen von Desinformation gehalten habe. Der rechtsradikale Präsident Jair Bolsonaro kritisierte die Entscheidung scharf. Telegram ist sein bevorzugter Kommunikationskanal. Insofern könnte sich die Gerichtsentscheidung auf den anstehenden Wahlkampf auswirken.
Dutzende Tote bei russischem Angriff auf Kaserne in Mykolajiw
Bei einem russischen Luftangriff auf eine Militärkaserne im südukrainischen Mykolajiw sind Augenzeugen zufolge dutzende Menschen getötet worden. "Nicht weniger als 200 Soldaten schliefen in den Baracken", sagte der 22-jährige Soldat Maxim der Nachrichtenagentur AFP am Samstag, einen Tag nach dem Raketenangriff. "Mindestens 50 Leichen wurden aus den Trümmern gezogen, aber wir wissen nicht, wie viele dort noch liegen." Die Rettungsarbeiten dauerten an.
Einzelhandel erwartet keine Einschränkungen für Verbraucher wegen Ukraine-Kriegs
Der Einzelhandelsverband HDE erwartet infolge des Ukraine-Kriegs keine Einschränkungen für die Verbraucher in Deutschland. Viele Handelsunternehmen hätten ihre Sortimente angepasst und den Verkauf in Russland hergestellter Produkte eingestellt, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). Es würden aber nur wenige Güter der Land- und Ernährungswirtschaft aus Russland importiert. Aus der CDU/CSU kam dennoch die Forderung, im Bundeskanzleramt einen Krisenstab zur Versorgungssicherheit einzurichten.
Österreich führt FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen wieder ein
Während in Deutschland weitgehende Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen beschlossen worden sind, sollen diese in Österreich wieder verschärft werden. Ab Mitte kommender Woche werde im Nachbarland wieder eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Innenräumen gelten, kündigte Gesundheitsminister Johannes Rauch laut der Nachrichtenagentur APA am Freitagabend an. Eine entsprechende Verordnung soll demnach bis Mittwoch vorliegen.
Barmer-Analyse: Cannabis auf Rezept weniger nachgefragt
Die Zahl der Anträge auf cannabishaltige Arzneimittel ist rückläufig. Das geht aus einer Auswertung des Krankenversicherers Barmer hervor, die der "Welt am Sonntag" vorlag. Demnach gab es 2019 noch 5824 Anträge, in den beiden Folgejahren waren es 4881 und 4272. "Der große Hype um Cannabis scheint vorbei, und es wird gezielter eingesetzt", sagte Barmer-Vorstandschef Christoph Straub der Zeitung.
Nach Becherwurf: Gittelmann fordert "Null-Toleranz-Politik"
Nach dem Becherwurf-Skandal in Bochum hat Schiedsrichterassistent Christian Gittelmann harte Strafen gefordert. "Eine flächendeckende Null-Toleranz-Politik mit einem klar definierten und für alle im Vorfeld bekannten und harten Strafmaß sollte ausgearbeitet werden", sagte Gittelmann in einem Interview auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), nur so seien "Gewalttaten" gegen die Unparteiischen - vor allem auch "auf den Amateurplätzen" - zu vermeiden.
Moskau: Militär setzt Hyperschallraketen im Westen der Ukraine ein
Rund drei Wochen nach Beginn des Ukraine-Krieges haben die russischen Streitkräfte nach eigenen Angaben im Westen des Landes eine Hyperschallrakete eingesetzt - es ist wohl das erste Mal überhaupt, dass diese neu entwickelte Waffe zum Einsatz kam. Nach Angaben aus Moskau vom Samstag zerstörte die Kinschal-Rakete am Vortag in einem Dorf ein unterirdisches Waffenlager. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj forderte den Kreml zu Verhandlungen auf, um die Schäden des Krieges auch für Russland zu begrenzen.
Bauernverband: Gewächshäuser bleiben wegen hoher Energiepreise leer
Der Deutsche Bauernverband warnt angesichts der Auswirkungen des Ukraine-Krieges vor einem Rückgang des Gemüseanbaus in Deutschland. "Es sieht schlecht aus", sagte die für Obst und Gemüse zuständige Verbandsvertreterin Lilian Heim der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "Viele Gewächshäuser bleiben derzeit einfach leer. Die Aufzucht lohnt sich nicht." Die Energie-, Dünge- und Personalkosten seien zu hoch.
Özdemir: Bereits über 3000 Tonnen Lebensmittelhilfen in Ukraine geliefert
Die deutsche Ernährungswirtschaft hat nach Angaben von Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) bereits mehr als 3000 Tonnen Lebensmittelhilfe in die Ukraine geliefert. Seit Anfang März seien über 100 Lkw-Ladungen mit fast 3300 Paletten mit Lebensmitteln sowie vereinzelten anderen Produkten über polnische Zentral- und Sammelstellen in die Ukraine geliefert worden, teilte Özdemir am Samstag in Berlin mit.
Städtetag fordert Ausweitung der Sozialleistungen für Ukraine-Flüchtlinge
Städtetagspräsident Markus Lewe dringt auf eine Ausweitung der Sozialleistungen für Flüchtlinge aus der Ukraine. "Wir fordern für die Menschen einen Zugang zum Sozialleistungssystem des Sozialgesetzbuchs II, das für Arbeitslose gilt", sagte Lewe den Funke-Zeitungen (Samstagsausgaben). Perspektivisch müssten die Flüchtlinge auch ins Krankenversicherungssystem, derzeit hätten sie nur einen rudimentären Gesundheitsschutz. "Das liegt daran, dass sie Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten", sagte der Oberbürgermeister von Münster.