Pallade Veneta - Weiteres Verfahren um Pläne für Lauterbach-Entführung ab 18. April vor OLG Koblenz

Weiteres Verfahren um Pläne für Lauterbach-Entführung ab 18. April vor OLG Koblenz


Weiteres Verfahren um Pläne für Lauterbach-Entführung ab 18. April vor OLG Koblenz
Weiteres Verfahren um Pläne für Lauterbach-Entführung ab 18. April vor OLG Koblenz / Foto: Boris Roessler - POOL/AFP/Archiv

Vor dem Oberlandesgericht (OLG) im rheinland-pfälzischen Koblenz wird ab dem 18. April ein weiteres Verfahren um die mutmaßlich von Reichsbürgern geplante Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verhandelt. Angeklagt sind ein Mann und eine Frau wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und Beihilfe zur Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens gegen den Bund, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Textgröße ändern:

Beide sollen in die Umsturzpläne der Gruppe eingeweiht gewesen sein. Gegen fünf mutmaßliche Führungsmitglieder wird bereits seit Mai vor dem OLG Koblenz verhandelt. Ihr Plan soll es gewesen sein, bürgerkriegsähnliche Zustände mit Gewalt in Deutschland auszulösen, um die Demokratie zu beseitigen.

Nach Beginn des Prozesses gab es mehrere weitere Festnahmen in Zusammenhang mit der Gruppe und ihren Plänen. Im Oktober wurden fünf mutmaßliche Mitglieder oder Unterstützer festgenommen. Erst am Montag erhob die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg Anklage gegen einen weiteren mutmaßlichen Unterstützer.

In dem weiteren Verfahren vor dem Oberlandesgericht Koblenz müssen sich nun ein 52-Jähriger und eine 33-Jährige verantworten. Der 52-Jährige soll für die mutmaßlich geplanten Anschläge der Gruppe auf die Stromversorgung Hochspannungsleitungen ausgekundschaftet haben.

Die 33-Jährige, die Tochter eines der Angeklagten im seit Mai in Koblenz laufenden Verfahren ist, soll die Pläne gekannt und gefördert haben. Sie soll Administratorin mehrerer Chatgruppen gewesen sein, über die sich die Mitglieder unterhielten. Zudem soll sie weitere Unterstützer angeworben haben.

Darüber hinaus soll sie einem gesondert verfolgten Gruppenmitglied ihr Auto und ein Dokument mit Anleitungen zur Sprengstoffherstellung gegeben haben. Bis Ende August wurden 25 Verhandlungstermine angesetzt.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Ausschreitungen in Frankreich: Rathaus von Limoges in Flammen

Bei den Ausschreitungen am Rande der landesweiten Massenproteste in Frankreich ist das 143 Jahre alte Rathaus von Limoges in Flammen aufgegangen. Das markante Gebäude sei "zum großen Teil verloren", sagte am Samstagabend der zuständige Präfekt Maurice Barate der Nachrichtenagentur AFP. Es habe sich um eine "vorsätzliche Tat von Randalierern" gehandelt. Augenzeugen zufolge waren maskierte Demonstranten in das Rathaus der zentralfranzösischen Stadt eingedrungen, um Feuer zu legen.

"Komplett unverantwortlich": Republikaner kritisieren Trump wegen Russland-Kurs

US-Präsident Donald Trump ist wegen der von ihm verfügten Aussetzung von Sanktionen gegen Russland auch in der eigenen Partei in die Kritik geraten. "Das ist völlig unverantwortlich", erklärte am Samstag der republikanische Senator Thom Tillis. "Wenn der Präsident die Energiepreise wirklich senken will, kann er das tun, indem er die Iran-Frage löst - nicht, indem er Wladimir Putin Gefallen erweist."

400 Festnahmen bei Gewaltausbrüchen bei nationalem Protesttag in Frankreich

Bei den Gewaltausbrüchen am Rande von Massendemonstrationen in Frankreich sind etwa 400 Menschen festgenommen worden. Dies teilte am Samstagabend Innenminister Laurent Nuñez mit. Er bezifferte die Zahl der Teilnehmer des landesweiten Protesttages gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem auf 550.000. Die Organisatoren hatten ihrerseits zuvor von rund 800.000 Demonstranten gesprochen.

Rumänische Armee schießt zwei Drohnen über dem Schwarzen Meer ab

Nach mehreren Angriffen auf Schiffe in der Region hat die rumänische Armee nach eigenen Angaben über dem Schwarzen Meer zwei Drohnen abgeschossen. Die Drohnen seien "illegal" in den rumänischen Luftraum eingedrungen, erklärte am Samstagabend Verteidigungsminister Radu Miruta. Er machte keine konkreten Angaben dazu, von wem die Drohnen stammten.

Textgröße ändern: