Pallade Veneta - Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern

Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern


Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern
Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern / Foto: Axel Heimken - AFP

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr Rüstungsexporte in Höhe von rund zwölf Milliarden Euro genehmigt. Hauptempfängerland war erneut die Ukraine mit Exporten im Wert von gut zwei Milliarden Euro, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag in Berlin unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte. Die beiden Nato-Partnerstaaten Norwegen (knapp 1,4 Milliarden) und Schweden (gut eine Milliarde Euro) folgen auf den Plätzen zwei und drei.

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Im Vorjahr hatte die Bundesregierung Genehmigungen im Gesamtwert von 12,83 Milliarden Euro erteilt - 2024 exportierte Deutschland damit so viele Kriegsgüter wie nie zuvor. Mit 8,15 Milliarden Euro lag der Wert der Rüstungsgüter für die Ukraine in dem Jahr deutlich höher als 2025 mit rund zwei Milliarden Euro.

Der Gesamtwert von zwölf Milliarden Euro für die im Jahr 2025 genehmigten Rüstungsexporte setzt sich den Angaben zufolge aus rund 5,6 Milliarden Euro für Kriegswaffen und rund 6,4 Milliarden Euro für sonstige Rüstungsgüter zusammen. Mit rund 10,7 Milliarden Euro entfielen außerdem rund 90 Prozent der Genehmigungen für Ausfuhren in EU-, Nato- und Nato-gleichgestellte Länder sowie in die Ukraine, nach Südkorea und Singapur.

Bei den Genehmigungen für Drittländer liegt die Ukraine den vorläufigen Zahlen zufolge mit Rüstungsgütern im Wert von rund zwei Milliarden Euro oder einem Anteil von rund 47 Prozent deutlich vorn.

B.Cretella--PV

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