Pallade Veneta - UNO: Finnen sind weltweit die glücklichsten Menschen

UNO: Finnen sind weltweit die glücklichsten Menschen


UNO: Finnen sind weltweit die glücklichsten Menschen
UNO: Finnen sind weltweit die glücklichsten Menschen / Foto: Otto Ponto - Lehtikuva/AFP/Archiv

In keinem Land der Erde sind die Menschen so glücklich wie in Finnland: Sie stehen zum sechsten Mal in Folge auf dem Spitzenplatz des Weltglücksberichts, den die UNO am Montag anlässlich des Internationalen Tags des Glücks veröffentlichte. Die Ukraine rückte trotz des russischen Angriffskriegs von Platz 98 auf Platz 92 vor, was vor allem auf das große Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen zurückgeführt wird.

Textgröße ändern:

Seit der russischen Invasion im Februar 2022 ging das allgemeine Wohlbefinden in der Ukraine dem Bericht zufolge leicht zurück. Verzeichnet wurde aber eine "außergewöhnliche Zunahme des Zusammengehörigkeitsgefühls", wie Professor Jan-Emmanuel De Neve, einer der Herausgeber des Berichts, sagte. Angesichts des großen Leids und der massiven Kriegsschäden hätten etwa die Hilfsbereitschaft gegenüber Fremden und die Spendenbereitschaft zugenommen. In Russland sei das Wohlwollen der Menschen dagegen zurückgegangen.

In der Ukraine hat auch das Vertrauen in die Regierung seit Kriegsbeginn zugenommen: Es ist dem Bericht zufolge größer als nach der russischen Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel Krim im Jahr 2014.

Hinter Finnland folgen auf den Spitzenplätzen der Rangliste Dänemark und Island. Israel rückte um fünf Plätze auf Platz vier vor. Unter den Top Ten sind außerdem die Niederlande, Schweden, Norwegen, die Schweiz, Luxemburg und Neuseeland.

Deutschland liegt diesmal auf Platz 16 – zwei Plätze schlechter als im Vorjahr. Weiter verbessert haben sich dagegen die baltischen Staaten: Litauen verdrängte Frankreich von Platz 20 und Estland rückte von Platz 66 im Jahr 2017 auf Platz 31 vor. Am unglücklichsten sind schon seit 2020 die Menschen in Afghanistan - sie belegen auch in diesem Jahr wieder den letzten Platz.

Für den Weltglücksbericht, der seit 2012 im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt wird, wurden Einwohnerinnen und Einwohner von 137 Ländern zu ihrer Lebensqualität befragt. Zusätzlich wurden verschiedene Indikatoren zugrunde gelegt wie das Bruttoinlandsprodukt, soziale Unterstützung, Gesundheit, Freiheit und das Fehlen von Korruption.

E.Magrini--PV

Empfohlen

AOK: Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen deutlich gestiegen

Die Fehlzeiten am Arbeitsplatz wegen psychischer Erkrankungen sind nach Angaben der Krankenkasse AOK deutlich gestiegen. Binnen zehn Jahren erhöhten sich die Fehlzeiten um 42 Prozent, wie die AOK am Donnerstag mitteilte. 2016 waren demnach noch 284 Arbeitsunfähigkeitstage je 100 AOK-Mitglieder zu verzeichnen - 2025 dann 403 Tage je 100 Mitglieder.

Deutsche Firmen exportieren im August etwas weniger - Anstieg im Vergleich zum Vorjahr

Die deutschen Exporte haben im August im zweiten Monat in Folge geschwächelt. Die Ausfuhren sanken im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,8 Prozent auf 137,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum August 2025 legten die Ausfuhren damit allerdings um 6,2 Prozent zu. Die Exporte sind ein Grund für das erwartete Wirtschaftswachstum in diesem Jahr - Experten warnten jedoch, dass es sich nicht um einen nachhaltigen Aufschwung handle.

Klage der Bahn gegen Behördenbeschluss zu Italo-Markteinstieg erfolgreich

Die Deutsche Bahn (DB) hat im Ringen um den Markteinstieg des italienischen Konkurrenten Italo einen Erfolg vor Gericht verbucht. Das Verwaltungsgericht Köln stufte am Donnerstag eine Wettbewerbsklausel für Fernverkehrsstrecken mit Kapazitätsobergrenzen per Eilbeschluss als rechtswidrig ein. Auch die Vorgabe, Konkurrenten an Bahnhöfen Platz für Lounges anbieten zu müssen, lehnte das Gericht ab.

Igel oder Eule statt Churchill: Neue Pfund-Scheine zeigen künftig Tiermotive

Neue Geldscheine für das britische Pfund sollen künftig Igel, Eulen und andere Tiere zeigen - anstelle von Winston Churchill, Jane Austen und anderen britischen Persönlichkeiten. Der Papageientaucher, die Schleiereule, die Dunkle Erdhummel und der Braunbrustigel seien bei einer Umfrage ausgewählt worden, an der 500.000 Britinnen und Briten teilgenommen hätten, erklärte die Bank of England (BoE) am Donnerstag.

Textgröße ändern: