Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz verspricht nach Kritik aus der CDU neuen Stil
Frei will als Unions-Fraktionschef Vertrauen der Menschen zurückgewinnen
Merz will seine Politik künftig besser erklären
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
Politik
Merz hofft nach Turbulenzen um Personalwechsel auf "neue Dynamik"
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) setzt nach den parteiinternen Turbulenzen um seine Kabinettsumbildung auf neuen Schwung in der Koalition. Er sei "sehr zuversichtlich", dass nun "ein neuer Impuls kommt, eine neue Dynamik kommt", sagte Merz nach einer Sondersitzung der Unionsfraktion am Mittwoch. Ziel müsse es sein, "das Land gut zu führen" und eine gute Zukunft zu gestalten.
Politik
Ukraine zieht gegen Rückkehr Russlands zu Olympischen Spielen vor Gericht
Die Ukraine ist gegen die Aufhebung von Beschränkungen gegen russische Sportler durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) vor Gericht gezogen. Das Nationale Olympische Komitee der Ukraine erklärte am Mittwoch, beim Sportgerichtshof CAS Berufung gegen die IOC-Entscheidung von Anfang Juli eingelegt zu haben.
Letzte Nachrichten
"Bild": Lindner will Autofahrer mit Spritpreis-Rabatt entlasten
Angesichts steigender Energiepreise wegen des Ukraine-Kriegs will Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) laut einem Zeitungsbericht die Autofahrer in Deutschland mit einem Rabatt auf die Spritpreise spürbar entlasten. Lindner wolle "umgehend" einen festen Preisnachlass einführen, um die Ausgaben der Autofahrer je Liter Kraftstoff Richtung zwei Euro zu drücken, berichtete die "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise.
Western "The Power of Dog" triumphiert auch bei der Bafta-Verleihung
Zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung hat der der Western "The Power of the Dog" der Neuseeländerin Jane Campion die Preise der British Academy of Film and Television Arts (Bafta) in den beiden Königskategorien gewonnen. Der Film mit dem britischen Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle bekam am Sonntagabend bei der Gala in London die Bafta-Preise für den besten Film und die beste Regie.
Russland dehnt vor neuen Verhandlungen Angriffe auf den Westen der Ukraine aus
Vor der Fortsetzung der Gespräche zwischen Kiew und Moskau über einen Waffenstillstand hat Russland seine Angriffe tief in den Westen der Ukraine ausgedehnt. In der Nacht zum Sonntag griff die russische Luftwaffe einen Militärstützpunkt im Grenzgebiet zu Polen an, dutzende Menschen starben. Die russische Armee verstärkte zudem den Druck auf Kiew, die Hauptstadt stand am Sonntag vor der Einkesselung.
Früherer US-Präsident Obama hat sich mit Corona infiziert
Der frühere US-Präsident Barack Obama hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Infektion nehme bei ihm einen milden Verlauf, teilte Obama am Sonntag im Onlinedienst Twitter mit. "Ich hatte ein paar Tage lang einen kratzigen Hals, fühle mich aber sonst gut." Bei seiner Frau Michelle Obama seien die Corona-Tests bislang negativ ausgefallen.
Schützenfest: Leipzig hält Kurs auf die Champions League
RB Leipzig ist dank eines Offensivspektakels weiter dick im Geschäft im Kampf um die Champions League. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco feierte beim Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth nach einem frühen Rückstand mit einem 6:1 (4:1) ihren siebten Sieg in den vergangenen neun Spielen und kehrte zum vorläufigen Abschluss des 26. Spieltags zurück auf Rang vier.
Kroatien fordert nach Absturz von Drohne in Zagreb bessere Koordination der Nato
Nach dem Absturz einer offenbar von ukrainischem Gebiet aus gestarteten Militärdrohne in Zagreb hat Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenkovic eine bessere Kooperation innerhalb der Nato angemahnt und die Reaktion des Militärbündnisses auf den Vorfall als unzureichend kritisiert. Am Sonntagabend teilte Verteidigungsminister Mario Banozic mit, an der Drohne seien Sprengstoffspuren gefunden worden, sie habe offenbar eine Fliegerbombe transportiert.
Raketenangriff der iranischen Revolutionsgarden auf irakische Stadt Erbil
Die nordirakische Stadt Erbil ist am Sonntag Ziel eines iranischen Raketenangriffs geworden. Die Hauptstadt der autonomen Kurdenregion sei mit "zwölf ballistischen Raketen" angegriffen worden, teilten die kurdischen Sicherheitskräfte mit. Zu dem Angriff bekannten sich die iranischen Revolutionsgarden, nach ihren Angaben galt er einem "strategischen Zentrum" Israels. Das irakische Außenministerium bestellte den iranischen Botschafter ein, die USA, Deutschland und Frankreich verurteilten den Angriff scharf.
Nach Korkut-Rauswurf: Magath wird Trainer bei Hertha
Nach dem Rauswurf von Tayfun Korkut hat Fußball-Bundesligist Hertha BSC schnell einen überraschenden Nachfolger gefunden: Felix Magath soll die Berliner vor dem Abstieg retten. Das teilte der Tabellen-17. am Sonntagabend mit.
Faeser: Neue App soll Ukraine-Flüchtlingen nach Ankunft in Deutschland helfen
Mit einer neuen App will die Bundesregierung ukrainischen Kriegsflüchtlingen die Orientierung in Deutschland erleichtern. Die Regierung arbeite "gerade daran, eine solche Plattform 'Germany for Ukraine' zu entwickeln, wo man auf einen Blick alle Hilfsmaßnahmen dann als Geflüchteter hat", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Sie hoffe, dass "wir das in den nächsten Tagen fertiggestellt haben".
Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert
Ein zufällig wieder entdecktes Frühwerk des französischen Malers Paul Cézanne ist am Sonntag für 26.000 Euro versteigert worden. Das wahrscheinlich zwischen 1856 und 1857 angefertigte Werk, das aus zwei Zeichnungen besteht, kam bei einer Auktion im nordfranzösischen Reims unter den Hammer.
Nach Rückstand: Frankfurt schlägt auch Bochum
Eintracht Frankfurt hat den Schwung aus der Europa League mit in die Fußball-Bundesliga genommen. Vier Tage nach dem starken 2:1 bei Betis Sevilla setzte sich die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner ebenfalls mit 2:1 (0:1) gegen den Tabellennachbarn VfL Bochum durch und bleibt als Neunter zumindest in Lauerstellung auf die Europacup-Plätze.
Beim Haaland-Comeback: Dortmunder Jäger nehmen Witterung auf
Bayern-Jäger Borussia Dortmund hat im Titelrennen wieder Witterung aufgenommen. Beim umjubelten Comeback von Urgewalt Erling Haaland feierte die Mannschaft von Trainer Marco Rose einen verdienten 1:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen Arminia Bielefeld und verkürzte den Rückstand auf den Serienmeister auf sieben Punkte. Der BVB hat zudem das Nachholspiel beim FSV Mainz 05 am Mittwoch in der Hinterhand.
Schock für Bayer: Kreuzbandriss bei Wirtz
Jung-Nationalspieler Florian Wirtz wird dem Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen lange fehlen und muss auch auf dem Weg zur WM 2022 einen großen Rückschlag einstecken. Der 18-Jährige erlitt am Sonntag bei der Derby-Niederlage gegen den 1. FC Köln (0:1) einen Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie, das teilte Bayer am Abend nach einer MRT-Untersuchung mit.
Mehr als 800 Festnahmen bei Protesten gegen Ukraine-Einsatz in Russland
Bei landesweiten Demonstrationen in Russland gegen den "Militäreinsatz" Moskaus in der Ukraine sind nach Angaben von Aktivisten am Sonntag mehr als 800 Menschen festgenommen worden. Die Polizei habe in 37 Städten 817 Demonstranten in Gewahrsam genommen, teilte die Bürgerrechtsplattform OWD-Info am Sonntag mit. Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten einige brutale Festnahmen in Moskau und St. Petersburg. Auch mehrere Journalisten wurden in Gewahrsam genommen.
Ukraine: Stromversorgung der Atomruine von Tschernobyl wiederhergestellt
Der Stromausfall in der von russischen Truppen eingenommenen Atomruine von Tschernobyl ist nach ukrainischen Angaben behoben. Dies teilte der ukrainische Energieminister German Galuschtschenko am Sonntag mit. Unter Einsatz ihres Lebens hätten ukrainische Spezialisten das "Risiko einer möglichen nuklearen Katastrophe, die ganz Europa bedroht hätte" abgewendet. Die Kühlsysteme könnten nun wieder normal funktionieren und nicht mehr nur dank Notstromaggregaten.
Berichte: Boris Johnson könnte in Riad über Ausgleich für russisches Öl sprechen
Der britische Premierminister Boris Johnson will sich Presseberichten zufolge persönlich beim saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für eine Erhöhung der Ölproduktion einsetzen, um die Konsequenzen des angekündigten Energieembargos gegen Russland abzufedern. Ein Bericht der Londoner "Times", wonach Johnson noch in dieser Woche nach Riad reisen könnte, wurde von seinem konservativen Parteifreund, Wohnungsbauminister und Kabinettssekretär Michael Gove, am Sonntag nicht dementiert.
Skiflug-WM: DSV-Adler holen dank Geiger Silber im Team-Wettkampf
Die deutschen Skispringer um den entthronten Weltmeister Karl Geiger (Oberstdorf) haben im Mannschafts-Wettbewerb der Skiflug-WM im norwegischen Vikersund die Silbermedaille gewonnen. Geiger, der im Einzel Achter geworden war, sicherte mit dem letzten deutschen Sprung auf gewaltige 238,0 m den zweiten Platz.
Dutzende Tote bei russischem Angriff auf ukrainischen Stützpunkt nahe Polen
Mit russischen Luftangriffen auf einen Militärstützpunkt nahe Lemberg (Lwiw) hat der Ukraine-Krieg das unmittelbare Grenzgebiet zur Nato und EU erreicht. In der Nacht zum Sonntag wurden dabei nach ukrainischen Behördenangaben mindestens 35 Menschen getötet und mehr als 130 weitere verletzt. Die russische Armee verstärkte derweil den Druck auf Kiew, die Hauptstadt stand am Sonntag vor der Einkesselung. Nordwestlich von Kiew wurde ein US-Journalist getötet.
Erneute Proteste gegen Tunesiens Präsidenten Saïed in Tunis
Rund 2000 Anhänger der tunesischen Opposition haben gegen Präsident Kaïs Saïed und die sich verschärfende Wirtschaftskrise in ihrem Land demonstriert. Bei ihrer Kundgebung im Zentrum der Hauptstadt Tunis skandierten sie am Sonntag "Die Armut hat zugenommen" und "Die Hungersnot steht vor der Tür", auf Transparenten stand "Der Staat steht vor dem Zusammenbruch". Zu den Protesten hatte die säkulare Partei PDL aufgerufen, die seit einiger Zeit starken Zulauf erfährt.
Joker Schindler lässt Köln im Derby jubeln - Wirtz droht langer Ausfall
Bayer Leverkusen hat in einem hitzigen Rhein-Derby einen Rückschlag im Kampf um die Champions League kassiert - und zudem Jung-Nationalspieler Florian Wirtz möglicherweise langfristig mit einer schweren Knieverletzung verloren. Die Werkself unterlag dem 1. FC Köln am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 0:1 (0:0). Der Ex-Kölner Wirtz musste früh vom Feld und wurde noch während des Spiels in eine Klinik gebracht.
Stadtverwaltung: Bereits mehr als 2100 Bewohner von Mariupol getötet
In der von russischen Truppen belagerten südostukrainischen Hafenstadt Mariupol sind nach Angaben der Stadtverwaltung seit Beginn der russischen Offensive bereits mehr als 2100 Einwohner getötet worden. Die russischen "Besatzer greifen zynisch und absichtlich Wohngebäude und dicht bevölkerte Gebiete an und zerstören Kinderkrankenhäuser und städtische Einrichtungen", erklärte die Stadtverwaltung am Sonntag im Internetdienst Telegram. Bis Sonntag seien bei russischen Angriffen 2187 Einwohner von Mariupol getötet worden.
Kommission: Äthiopische Sicherheitskräfte verbrannten Mann aus Tigray bei lebendigem Leib
Äthiopische Sicherheitskräfte haben nach Angaben der Menschenrechtskommission des Landes (EHRC) einen aus der Konfliktregion Tigray stammenden Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Neben "den Sicherheitskräften der Regierung" seien noch "weitere Menschen" an der Verbrennung des Mannes beteiligt gewesen, teilte die Kommission am Sonntag mit. Ein im Internet verbreitetes Video der Tat hatte zuvor für Entsetzen gesorgt.
Corona-Inzidenz erreicht Rekordwert - Bundesregierung will dennoch lockern
Eine Woche vor dem Auslaufen der meisten Corona-Auflagen haben die Gesundheitsämter einen neuen Rekordwert bei den Neuansteckungen gemeldet. Deutschland habe nun die "höchste Corona-Inzidenz in Europa", schrieb Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg erstmals über die Marke von 1500 und erreichte einen Wert von 1526,8, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen mitteilte.
Zahlreiche Festnahmen und Anzeigen bei Großrazzien gegen Clankriminalität in NRW
Bei Großrazzien gegen die Clankriminalität hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen am Wochenende 27 Verdächtige vorläufig festgenommen und mehr als 140 Strafanzeigen erstattet. Außerdem wurden 18 Haftbefehle vollstreckt, rund 800 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben und mehr als 850 Verwarngelder verhängt, wie das Landesinnenministerium am Sonntag in Düsseldorf mitteilte.
Biathlon: Preuß und Lesser Dritte - Mixed-Staffel auf Rang vier
Franziska Preuß und Erik Lesser sind zum Abschluss des Biathlon-Weltcups in Otepää/Estland in der Single-Mixed-Staffel auf das Podium gestürmt. Das Duo des Deutschen Skiverbandes (DSV) belegte mit 17,9 Sekunden Rückstand (0+4) hinter den überragenden Norwegern mit der dreimaligen Peking-Olympiasiegerin Marte Olsbu Röiseland (0+1) und Schweden (0+4/+12,4) den starken dritten Platz.
Aufstiegsrennen spitzt sich zu: Schalke und Club melden sich zurück
Das Aufstiegsrennen in der 2. Fußball-Bundesliga verspricht in den nächsten Wochen viel Spannung. Die Spitzenteams sind wieder näher zusammengerückt.
Tausende protestieren in Cherson gegen russische Besatzer - Warnschüsse abgefeuert
Russische Soldaten haben bei einer friedlichen Demonstration von Bewohnern im ukrainischen Cherson offenbar Warnschüsse abgefeuert. Die Soldaten hätten eine Salve als "Warnung" abgegeben, berichtete der Sender Suspilne Cherson am Sonntag. Die südukrainische Großstadt wird seit Anfang März von der russischen Armee kontrolliert. Die ukrainische Regierung wirft Russland vor, ein gefälschtes Referendum zur Gründung einer "Volksrepublik" in der Stadt zu organisieren.
Rund 125.000 Menschen demonstrieren bundesweit gegen Krieg in der Ukraine
Auf Großdemonstrationen haben am Sonntag erneut zehntausende Menschen in mehreren deutschen Städten für Solidarität mit der Ukraine und für Frieden demonstriert. Nach Angaben des Bündnisses "Stoppt den Krieg" nahmen insgesamt rund 125.000 Menschen an Demonstrationen in Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Stuttgart und Hamburg teil. Dazu aufgerufen hatten mehr als 40 Friedens-, Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen sowie Gewerkschaften und Kirchen.
Lindner fordert Kurswechsel der "Ampel" bei Öl- und Gasförderung in Nordsee
Die Bundesregierung ringt um die Stärkung der Energiesicherheit: Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) lehnte am Wochenende Maßnahmen wie Steuersenkungen auf Energie und ein befristetes Tempolimit ab - er regte im "Tagesspiegel" aber an, mehr heimisches Öl und Gas in der Nordsee zu fördern. Dies steht allerdings in Widerspruch zum Koalitionsvertrag. In der Grünen-Fraktion stieß Lindners Vorschlag auf Bedenken, die Union signalisierte hingegen Unterstützung.
Raketenangriff auf irakische Stadt Erbil
Die Stadt Erbil im Nordirak ist am Sonntag Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Hauptstadt der autonomen Kurdenregion sei mit "zwölf ballistischen Raketen" angegriffen worden, teilten die kurdischen Sicherheitskräfte mit. Zu dem Angriff bekannten sich die iranischen Revolutionsgarden, nach ihren Angaben galt er einem "strategischen Zentrum" Israels.
Mehr als 250 Festnahmen bei Protesten gegen Ukraine-Einsatz in Russland
Bei landesweiten Demonstrationen in Russland gegen den "Militäreinsatz" Moskaus in der Ukraine sind nach Angaben von Aktivisten am Sonntag mehr als 250 Menschen festgenommen worden. Die Polizei habe im Zuge der Proteste in 23 Städten 268 Menschen in Gewahrsam genommen, teilte die Bürgerrechtsplattform OWD-Info am Sonntag mit.
Johnson wegen Nähe zu russischstämmigen Medienmogul Lebedev unter Druck
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson gerät wegen seiner Nähe zum russischstämmigen Medienmogul Evgeny Lebedev unter Druck. Johnson müsse angesichts der Tatsache, dass er Lebedev zum Baron ernannt und damit einen Sitz im Oberhaus verschafft habe, "ernste Fragen" beantworten, sagte Oppositionsführer Keir Starmer am Sonntag im Sender Sky News. Der "Sunday Times" zufolge hatte Johnson Warnungen des Geheimdienstes MI6 im Zusammenhang mit der Verleihung der Adelswürde an Lebedev ignoriert.