Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
Schwere Waldbrände in Griechenland und in der Türkei - Mehrere Tote
Nach gescheiterter Klage: Medien fordern Millionenkosten von Prinz Harry zurück
Nach US-saudiarabischen Angriffen im Irak droht neue Eskalation des Kriegs in der Region
Kultur
Vater von Amy Winehouse muss Freundinnen der Sängerin fast eine Million Pfund zahlen
Der Vater von Amy Winehouse muss zwei Freundinnen der verstorbenen Sängerin 950.000 Pfund (1,1 Millionen Euro) zahlen. Das ordnete eine britische Richterin am Mittwoch an, nachdem Mitch Winehouse im April einen Prozess um den Verkauf von persönlichen Gegenständen der Musikerin verloren hatte. Richterin Sarah Clarke erklärte, der Vater der Sängerin habe dem Ruf, den Karrierechancen, der finanziellen Sicherheit und der Gesundheit der beiden Frauen geschadet.
Technik
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
Der unter Hausarrest stehende brasilianische Ex-Präsident Jair Bolsonaro sieht sich wegen eines Videos mit einem KI-erzeugten Doppelgänger seiner Person mit einer Untersuchung der Justiz konfrontiert. Das Oberste Gericht des südamerikanischen Landes forderte Bolsonaro am Dienstagabend (Ortszeit) auf, innerhalb von 48 zu erklärten, ob das bei einem Kongress seiner Partei gezeigte Video mit seiner Zustimmung produziert wurde oder nicht.
Letzte Nachrichten
Lindner setzt auch in EU auf Tankrabatte
Zur Entlastung von Verbrauchern und Unternehmen setzt Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) auch auf europäischer Ebene auf Tankrabatte statt Steuersenkungen. Er sagte am Montag am Rande von Beratungen der Eurogruppe in Brüssel, solche Rabattlösungen böten "gezielte Hilfe" gegen den massiven Energiepreisanstieg im Ukraine-Krieg. Sie seien deshalb "das agilere Instrument".
UNO: Mehr als 2,8 Millionen Menschen vor Krieg in der Ukraine geflüchtet
Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar sind 2,8 Millionen Menschen aus dem Land geflüchtet. Das geht aus der neuesten Statistik hervor, die am Montag von der UNO in Genf veröffentlicht wurde. Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) registrierte seit Sonntag eine Zunahme um 110.512 Flüchtlinge. Die Flucht aus der Ukraine ist die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.
EU verhängt Sanktionen gegen Abramowitsch und andere Oligarchen
Im Ukraine-Krieg verhängt die Europäische Union Sanktionen gegen weitere russische Oligarchen - darunter auch den Eigentümer des britischen Fußballclubs FC Chelsea, Roman Abramowitsch. Ihnen drohen der Entzug ihres Vermögens in der EU sowie Einreiseverbote, wie Diplomaten am Montag in Brüssel mitteilten. Zuvor hatte auch Großbritannien Sanktionen gegen Abramowitsch und andere Milliardäre beschlossen, die zum "inneren Kreis" des russischen Staatschefs Wladimir Putin gehören sollen.
Berlin stockt Kapazitäten für ukrainische Geflüchtete massiv auf
Berlin stockt seine Schlafplatzkapazitäten für ukrainische Geflüchtete massiv auf. Das neue Ankunftszentrum im ehemaligen Flughafen Tegel soll auf bis zu 7500 Plätze ausgebaut werden, wie ein Sprecher des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am Montag dem Rundfunk Berlin-Brandenburg mitteilte. Demnach sollen zusätzlich zu 2500 Plätzen im Flughafengebäude weitere 5000 in einer Zelt- und Containerstadt auf dem ehemaligen Rollfeld entstehen.
Kultusminister sehen bis 2035 weiter großen Bedarf an Lehrern
Die Kultusminister der Länder sehen für die Jahre bis 2035 bundesweit weiter einen großen Bedarf an Lehrern. Das Problem nicht zu besetzender Stellen werde "in allen Ländern zum Teil weiterhin bestehen bleiben", teilte die Kultusministerkonferenz (KMK) am Montag in ihrem jährlichen Bericht zum Lehrkräftebedarf mit. Eine Ausnahme bildet demnach die gymnasiale Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen, wo in den kommenden Jahren "nahezu durchgängig" ein Überangebot von durchschnittlich 1110 Lehrkräften zu erwarten sei.
Diplomaten: EU will Sanktionen gegen Abramowitsch und andere Oligarchen verhängen
Die Europäische Union will Sanktionen gegen Roman Abramowitsch und weitere russische Oligarchen verhängen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Diplomatenkreisen erfuhr, soll mit der nächsten Sanktionsrunde unter anderem das Vermögen des Eigentümers des britischen Fußballclubs FC Chelsea in der EU eingefroren werden. Zudem soll Abramowitsch und den weiteren Betroffenen die Einreise in die EU verweigert werden.
Wüst bei Besuch in Israel positiv auf Coronavirus getestet
Am zweiten Tag seiner Israel-Reise ist Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach zwei negativen PCR-Tests jeweils vor und nach der Einreise nach Israel erhielt der Ministerpräsident am Montagnachmittag ein positives PCR-Ergebnis, wie es aus Regierungskreisen hieß. Früher am Tag hatte der Ministerpräsident die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht und sich mit der israelischen Wirtschaftsministerin Orna Barbivay getroffen.
Medien: Bayer zeigt Interesse an Torwart Ortega - Völler: "Kein Bedarf"
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen ist offenbar an einer Verpflichtung von Torwart Stefan Ortega vom Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld interessiert. Das berichtet der kicker. Der 29-Jährige kann am Saisonende ablösefrei wechseln.
Intel informiert Dienstag über geplante Investitionen in Europa
Der US-Halbleiterhersteller Intel will am Dienstag bekanntgeben, wo in Europa er künftig Halbleiter herstellen wird. Angekündigt ist eine Pressekonferenz mit Intel-Chef Pat Gelsinger. Intel will Medienberichten zufolge Chipfabriken in Europa errichten, einen Forschungsstandort sowie Werke für Tests und das Verpacken der Halbleiter. Deutschland gilt als ein Favorit. Medienberichten zufolge ist die Wahl für eine Fabrik bereits auf den Standort Magdeburg gefallen.
Neues Infektionsschutzgesetz sorgt für deutliche Kritik bei Experten und Grünen
Das neue Infektionsschutzgesetz ist kurz vor den abschließenden Beratungen des Bundestages auf deutliche Kritik bei Experten sowie den Grünen gestoßen. Bei einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Gesundheitsausschusses wurde am Montag die Forderung laut, die Maskenpflicht in Innenräumen beizubehalten. Dafür plädierten auch die Grünen. Auch innerhalb des Bundeskabinetts sorgt das Gesetzesvorhaben, das am Freitag beschlossen werden soll, für Unstimmigkeiten.
US-Komiker Pete Davidson fliegt kommende Woche ins All
Der US-Komiker und Schauspieler Pete Davidson reist in der kommenden Woche ins All. Der Star aus der Satiresendung "Saturday Night Live" ist einziger nicht zahlender Gast beim nächsten Flug des privaten Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Starten soll der vierte Flug des Unternehmens am Mittwoch kommender Woche von Texas aus, wie Blue Origin am Montag mitteilte.
Warschau: Ukraine-Hilfsfonds mit beschlagnahmtem russischen Vermögen füllen
Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat die Gründung eines Hilfsfonds für den Wiederaufbau der Ukraine gefordert, in den die beschlagnahmten Vermögen des russischen Staates und russischer Oligarchen eingezahlt werden sollen. Der "brutale Aggressor" müsse den "höchsten Preis zahlen", der im Rahmen der Demokratie und der friedlichen Koexistenz von Staaten möglich sei, sagte Morawiecki am Montag in Warschau nach Gesprächen mit seiner litauischen Kollegin Ingrida Simonyte und seinem ukrainischen Kollegen Denys Schmyhal.
Verwaltung: 160 Autos konnten Mariupol über Fluchtkorridor verlassen
Rund 160 Autos von Zivilisten haben nach ukrainischen Angaben am Montag über einen Fluchtkorridor die von russischen Truppen belagerte Stadt Mariupol verlassen. Wie die Verwaltung der Hafenstadt im Messengerdienst Telegram mitteilte, nahmen die Fahrzeuge gegen 13.00 Uhr Ortszeit die Straße über Berdjansk in Richtung der Stadt Saporischschja. Wieviele Menschen die Stadt auf diese Weise verlassen konnten, blieb zunächst offen.
Neue Verhandlungsrunde zwischen Russland und Ukraine - Kiew weiter unter Beschuss
Im Ukraine-Krieg haben Unterhändler Moskaus und Kiews am Montag eine neue Verhandlungsrunde gestartet, doch stand die ukrainische Hauptstadt weiter unter Beschuss. Bei russischen Angriffen auf verschiedene Kiewer Bezirke wurden nach Angaben der Stadtverwaltung zwei Menschen getötet. Der Kreml erklärte, die russische Armee behalte sich vor, die ukrainischen Großstädte zu erobern, dazu aber derzeit nicht den Befehl. Pro-russische Separatisten meldeten, die ukrainische Armee habe mindestens 20 Menschen bei einem Angriff auf Donezk getötet.
Randalierer schlägt in Mannheimer Kirche mit Kreuz auf Polizisten ein
Ein unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehender Mann hat in einer Mannheimer Kirche randaliert und herbeigerufene Polizisten mit einem Kreuz sowie einer Bibel attackiert. Wie die Beamten in der baden-württembergischen Stadt am Montag mitteilten, waren die Besatzungen von mehreren Streifenwagen nötig, um den hoch aggressiven 32-Jährigen zu überwältigen.
Selenskyj spricht am Mittwoch vor dem US-Kongress
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird sich am Mittwoch in einer Ansprache an den US-Kongress richten. Wie die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, am Montag mitteilten, wird der ukrainische Präsident per Videoschalte zu den Abgeordneten sprechen.
Ukraine-Krieg belastet Bundeshaushalt und schürt Streit über Schuldenbremse
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat seine erste Haushaltsplanung vorgelegt - doch der Entwurf für 2022 wird wohl in dieser Form nie beschlossen werden. Es werde bald einen Ergänzungshaushalt geben, der die "veränderte wirtschaftspolitische Gesamtlage", den Zuzug vieler Ukraine-Flüchtlinge und weitere Entlastungen wegen der hohen Energiepreise abbilde, sagte Lindner am Montag. Sein Plan, 2023 die Schuldenbremse wieder einzuhalten, stößt bei SPD und Grünen auf Skepsis.
Drei an Maiwand in Bayern tödlich verunglückte Wanderer verließen Weg
Drei an der Maiwand im bayerischen Landkreis Rosenheim tödlich verunglückte Wanderer haben zuvor aus bislang ungeklärten Gründen den Weg verlassen. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Gruppe den Informationen einer App folgte und die ursprüngliche Route änderte, wie die Polizei Oberbayern Süd am Montag mitteilte. An einer unübersichtlichen Stelle hätten die Wanderer den Weg verlassen und seien in einer extrem steilen und grasigen Rinne nach unten gerutscht. Danach seien sie eine 30 Meter hohe Felswand hinabgestürzt.
Lambrecht will Modernisierung der Luftwaffe mit US-Tarnkappenjets vorantreiben
Nach jahrelanger Debatte hat die Bundesregierung die Anschaffung des US-Tarnkappenjets F-35 beschlossen. Mit der Kaufentscheidung "kommen wir mit der Ausrüstung der Bundeswehr einen guten Schritt voran", sagte Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) am Montag in Berlin. Der Jet solle insbesondere für die so genannte nukleare Teilhabe Deutschlands gekauft werden. Dabei geht es um ein Abschreckungskonzept der Nato, bei dem Verbündete Zugriff auf US-Atombomben haben und diese im Ernstfall transportieren.
Produktionsstopps in China wegen strikter Lockdowns in mehreren Städten
Einen Tag, nachdem die chinesischen Behörden wegen steigender Corona-Zahlen einen strikten Lockdown in der südchinesischen Metropole Shenzhen und weiteren Städten verhängt haben, sind die wirtschaftliche Folgen bereits zu spüren: Der große Apple-Zulieferer Foxconn stellte am Montag seinen Betrieb in Shenzhen ein. Im Nordosten des Landes stoppte Volkswagen die Produktion in drei Werken in Changchun für zunächst drei Tage. In Hongkong brachen die Börsenkurse ein.
Scholz zu Antrittsbesuch in der Türkei eingetroffen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist am Montag zu seinem Antrittsbesuch in der Türkei eingetroffen. Wie die deutsche Botschaft in Ankara mitteilte, besuchte Scholz zunächst das Mausoleum des säkularen Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk, später sollte er im Präsidentenpalast von Staatschef Recep Tayyip Erdogan empfangen werden. Bei den Gesprächen dürfte der Ukraine-Krieg ein wichtiges Thema zwischen den Spitzenvertretern der beiden Nato-Länder sein.
Prozess gegen Seniorin wegen Autofahrt in Menschenmenge in Essen begonnen
Zwei Jahre nach einem schweren Unfall mit einem Toten und mehreren Verletzten an einer Straßenbahnhaltestelle in Essen hat vor dem Landgericht der Stadt ein Prozess gegen eine 83-Jährige begonnen. Zum Prozessauftakt am Montag schwieg die Angeklagte, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Die Seniorin wird beschuldigt, am 29. Februar 2020 an einer Bahnhaltestelle rechts einen Wagen überholt und dabei neun Menschen angefahren zu haben.
US-Bericht: Russland hat China um Hilfe für Ukraine-Krieg gebeten
Russland soll China um Hilfe für den Angriffskrieg in der Ukraine ersucht haben. Moskau habe Peking sowohl um militärische Hilfe für den Krieg als auch um Unterstützung bei der Umgehung westlicher Sanktionen gebeten, berichtete die "New York Times" am Sonntag unter Berufung auf US-Regierungskreise. Der Kreml dementierte den Zeitungsbericht. In Rom kamen am Montag ranghohe Vertreter Pekings und Washingtons zusammen.
Magath will alle Kräfte bündeln: "Jeder muss mitmachen"
Der neue Trainer Felix Magath will alle Kräfte bündeln, um den drohenden Abstieg von Hertha BSC aus der Fußball-Bundesliga zu verhindern. "Es geht nicht um Felix Magath oder Fredi Bobic oder sonst jemanden. Es geht darum, Hertha BSC in der Liga zu halten", sagte der Nachfolger des am Sonntag entlassenen Tayfun Korkut bei seiner Vorstellung am Montag in Berlin: "Jeder muss mitmachen."
Schumacher vor Duell mit Magnussen: "Ich weiß, was ich kann"
Mick Schumacher (22) sieht sich vor dem Saisonstart gut gerüstet für das neue Teamduell mit Routinier Kevin Magnussen (29). "Er war nur ein Jahr raus aus der Formel 1 und ist davor sehr lange dabeigewesen", sagte Schumacher am Montag bei Sky: "Ich weiß aber, wo ich stehe und was ich kann, das schüchtert mich daher nicht ein."
Bundesregierung will schnelle Entlastung für Verbraucher bei Energiekosten
Angesichts der drastisch steigenden Energiepreise wegen des Ukraine-Kriegs will die Bundesregierung die höheren Kosten für Verbraucher rasch mit zusätzlichen Entlastungsmaßnahmen abfedern - über die genaue Ausgestaltung wird aber noch diskutiert. Vizeregierungssprecher Wolfgang Büchner kündigte am Montag an, dass nun "in sehr kurzer Zeit ein wirksames und effektives Paket" abgestimmt werden solle; laut SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert soll das Paket noch in dieser Woche geschnürt werden. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will Autofahrer mit einem Spritpreis-Rabatt entlasten.
Vertrag bis 2024: Savchenko wird Bondscoach in den Niederlanden
Paarlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko kehrt Deutschland den Rücken und wird neuer Bondscoach der Niederlande. Wie der nationale Eislauf-Verband am Montag in Utrecht bekanntgab, soll die 38-Jährige auch ein neues nationales Eiskunstlauf-Trainingszentrum in Heerenveen leiten, das im Frühjahr 2023 eröffnet wird.
Innenministerium überrascht von hoher Flüchtlingszahl aus Ukraine
Das Bundesinnenministerium hat sich überrascht über die große Zahl der ukrainischen Kriegsflüchtlinge gezeigt und den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement gedankt. "Den Ansturm an ukrainischen Flüchtlingen, den wir in den letzten Tagen erlebt haben, mit dem hatte man so nicht rechnen können", sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin.
Vier Absagen für DHB-Lehrgang: Knorr und Schmidt rücken nach
Nach vier kurzfristigen Absagen hat Bundestrainer Alfred Gislason für die aktuelle Lehrgangswoche der deutschen Handball-Nationalmannschaft die Rückraumspieler Juri Knorr (Rhein Neckar Löwen) und David Schmidt (Bergischer HC) nachnominiert. Beide sind auch für die beiden Länderspiele am kommenden Wochenende gegen Ungarn eingeplant. Dies teilte der Deutsche Handballbund (DHB) zum Lehrgangsstart am Montag in Kamen-Kaiserau mit.
Jatta: Generalstaatsanwalt regt sofortige Beschwerde an
Das seit Jahren anhaltende juristische Tauziehen um die Identität von Fußball-Profi Bakery Jatta vom Zweitligisten Hamburger SV könnte in eine neue Runde gehen. Laut einer Pressemitteilung vom Montag hat Generalstaatsanwalt Jörg Fröhlich die Staatsanwaltschaft gebeten, gegen einen Beschluss des Amtsgerichts Hamburg-Altona "sofortige Beschwerde" einzulegen.
Disziplinarverfahren gegen rechtsextremen Richter Maier in Sachsen eingeleitet
Das Landgericht Dresden hat ein Disziplinarverfahren gegen den ehemaligen AfD-Bundestagsabgeordneten und als rechtsextrem geltenden Richter Jens Maier eingeleitet. Das Gericht sieht zureichende tatsächliche Anhaltspunkte, die den Verdacht eines Dienstvergehens durch Maier rechtfertigen, wie das Landesjustizministerium am Montag in Dresden mitteilte. Es bestehe der Verdacht, dass der Jurist "die Dienstpflichten zur Verfassungstreue, zur politischen Mäßigung und zu achtungs- und vertrauenswürdigem Verhalten verletzt hat".
Nach schweren Ausschreitungen auf Korsika will Regierung Gespräche aufnehmen
Nach schweren Ausschreitungen auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika will Innenminister Gérald Darmanin neue Gesprächsrunden über mehr Autonomie für die Insel einleiten. Darmanin werde am Mittwoch auf Korsika erwartet, teilte sein Ministerium am Montag mit. Am Sonntag war eine zunächst friedliche Demonstration von mehreren tausend Menschen in Bastia außer Kontrolle geraten. Dabei wurden 67 Menschen verletzt, unter ihnen 44 Sicherheitskräfte.