Ölpreis stabil, Banken wanken
Chinas gigantischer Vorsprung
Krise für Japans Autobranche?
Der schlaue Eritrea‑Pakt?
Deutsche Exporte im Mai erneut gestiegen - vor allem in die USA
Oberstes Gericht Südkoreas bestätigt Haftstrafe gegen Ex-Präsident Yoon
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorn - knappe rot-rot-grüne Mehrheit
Polizei: Sechster Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
Politik
US-Demokrat Platner zieht nach Vergewaltigungsvorwürfen Senatskandidatur zurück
Nach Vergewaltigungsvorwürfen hat sich der demokratische US-Senatskandidat Graham Platner aus dem Rennen um einen Sitz im Bundesstaat Maine zurückgezogen. "Wir stellen den Wahlkampfbetrieb ein", erklärte Platner am Mittwoch in einem im Onlinedienst X veröffentlichten Video. Die Entscheidung sei "unglaublich schwer", weil manche dies als Schuldeingeständnis werten könnten - "und das ist es ganz sicher nicht". Er werde die Unterlagen für seinen Rückzug einreichen.
Sport
Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück
FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."
Letzte Nachrichten
Politik
Stehen geliebene Rolltreppe bei Trumps UN-Besuch: Weißes Haus verlangt Untersuchung
Nach dem Stehenbleiben einer Rolltreppe beim Besuch von US-Präsident Donald Trump bei den Vereinten Nationen hat das Weiße Haus eine Untersuchung gefordert. "Wenn jemand bei der UNO die Rolltreppe absichtlich angehalten hat, als der Präsident und die First Lady sie betraten, muss diese Person sofort entlassen und untersucht werden", erklärte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt am Dienstag im Onlinedienst X.
Politik
Trump: Ukraine könnte gesamtes Staatsgebiet von Russland zurückerobern - Selenskyj: "Große Kehrtwende"
Die Ukraine könnte nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump das gesamte von Russland besetzte Gebiet zurückerobern. "Ich denke, dass die Ukraine mit der Unterstützung der Europäischen Union in der Lage ist, zu kämpfen und die gesamte Ukraine in ihrer ursprünglichen Form zurückzugewinnen", erklärte Trump am Dienstag in seiner Onlineplattform Truth Social. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte Trumps Äußerungen als "große Kehrtwende".
Politik
Nato-Luftraum: Trump für Abschuss russischer Kampfjets - Pistorius warnt
Die Nato streitet weiter über die angemessene Reaktion auf die wiederholten Luftraumverletzungen durch Russland: US-Präsident Donald Trump befürwortete am Dienstag in New York grundsätzlich einen Abschuss russischer Kampfjets bei einem Eindringen in den Luftraum eines Verbündeten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ermahnte die Nato-Partner hingegen zur Vorsicht.
Kultur
Schauspielerin Claudia Cardinale im Alter von 87 Jahren gestorben
Die Schauspielerin Claudia Cardinale ist tot. Die Filmdiva starb am Dienstag im Alter von 87 Jahren im Kreise ihrer Kinder in der französischen Stadt Nemours nahe Paris, wie ihr Agent Laurent Savry der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die in Tunis geborene französisch-italienische Schauspielerin spielte in mehr als 150 internationalen Filmen; sie galt als Muse von Filmemachern wie Luchino Visconti und Federico Fellini und als Kino-Ikone der 60er Jahre.
Politik
Versuchtes Attentat auf Trump: Jury spricht Angeklagten Routh schuldig
Ein Jahr nach seinem mutmaßlichen Attentatsversuch auf Donald Trump ist der Angeklagte Ryan Routh schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen am Gericht im US-Bundesstaat Florida sahen es am Dienstag als erwiesen an, dass der 59-Jährige in allen Anklagepunkten schuldig sei, darunter auch des versuchten Mordes an einem Präsidentschaftskandidaten. Routh droht nun eine lebenslange Haftstrafe.
Wissenswertes
Eurojackpot geknackt: 120 Millionen Euro gehen nach Berlin
In Berlin ist der Eurojackpot im größtmöglichen Wert von 120 Millionen Euro geknackt worden. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstag in Münster mitteilte, hatte der Sieger oder die Siegerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 7, 18, 31, 32 und 33 sowie die Eurozahlen 10 und 11.
Sport
"Viel zu verdanken": Becker würdigt Pilic
Boris Becker hat nach dem Tod seines langjährigen Wegbegleiters Niki Pilic dessen große Lebensleistung gewürdigt. "Niki Pilic war nicht nur einer der besten Trainer, den ich jemals hatte, wir wurden auch enge Freunde", sagte der dreimalige Wimbledonsieger in einem Statement auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID).
Politik
Trump befürwortet Abschuss russischer Flugzeuge bei Verletzung von Nato-Luftraum
US-Präsident Donald Trump befürwortet den Abschuss russischer Flugzeuge, wenn diese den Luftraum eines Nato-Staates verletzen. Auf die Frage eines Reporters, ob er in einem solchen Fall für einen Abschuss sei, antwortete Trump am Dienstag in New York: "Ja, das tue ich." Mehrere europäische Nato-Staaten hatten in den vergangenen Tagen das Eindringen russischer Militärflugzeuge und Drohnen in ihren Luftraum gemeldet.
Sport
Bei Gwinn-Comeback: Bayern zurück an der Tabellenspitze
Beim Comeback von Giulia Gwinn hat Bayern München nach dem jüngsten Dämpfer schnell wieder in die Spur gefunden und die Tabellenführung übernommen. Im Bundesliga-Topspiel setzte sich der Double-Gewinner mit 4:0 (1:0) gegen den SC Freiburg durch und löste die Breisgauerinnen am vierten Spieltag damit wieder von der Spitze ab. DFB-Kapitänin Gwinn stand in der Schlussphase erstmals seit ihrer bei der EM im Sommer erlittenen Knieverletzung auf dem Feld.
Boulevard
Kurz vor Urteilsverkündung: Wichtiger Zeuge in Libyen-Prozess gegen Sarkozy gestorben
Zwei Tage vor der Urteilsverkündung gegen Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wegen der mutmaßlich illegalen Finanzierung seines Wahlkampfs durch Geld aus Libyen ist ein wichtiger Zeuge in dem Fall gestorben. Der französisch-libanesische Geschäftsmann Siad Takieddine starb am Dienstag in Beirut, wie seine Anwältin der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Der 75-Jährige galt als Schlüsselfigur in dem Fall.
Umwelt
Trump in New York: Frontalangriff auf die UNO - Lob für Deutschland
Versagen bei den Bemühungen um Frieden, Förderung unkontrollierter Migration und "Betrug" beim Klimawandel: In einer aggressiven Rede vor der UN-Vollversammlung hat US-Präsident Donald Trump die Vereinten Nationen frontal angegriffen und deren internationale Bedeutung in Abrede gestellt. "Die Vereinten Nationen haben ein so enormes Potenzial", sagte Trump am Dienstag in New York. "Aber sie kommen nicht annähernd an dieses Potenzial heran." Lobend äußerte sich der US-Präsident hingegen über Deutschland.
Umwelt
Türkei erlebt schlimmste Trockenheit seit mehr als 50 Jahren
Die Türkei erlebt derzeit die schlimmste Trockenheit seit mehr als 50 Jahren. In den vergangenen elf Monaten sei die Niederschlagsmenge auf das niedrigste Niveau seit 52 Jahren gefallen, erklärte der türkische Wetterdienst in dieser Woche in seinem Monatsbericht. In der an Syrien grenzenden Region Anatolien im Osten des Landes sei die Niederschlagsmenge sogar um mehr als 60 Prozent zurückgegangen.
Sport
Aufruf an FIFA und UEFA: UN-Experten fordern Ausschluss Israels
Eine Gruppe von Experten der Vereinten Nationen fordert den Ausschluss Israels aus dem internationalen Fußball. In einer gemeinsamen Stellungnahme riefen die acht unabhängigen Mitglieder des Gremiums den Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA dazu auf, entsprechende Schritte einzuleiten. Der Sport dürfe nicht den Eindruck erwecken, "dass alles seinen gewohnten Gang geht", hieß es darin.
Politik
Gefahr von Kommunikationsstörung bei UNO: US-Behörden zerschlagen Netzwerk
Gefahr von Kommunikationsstörung bei UNO: Die US-Behörden haben nach eigenen Angaben kurz vor Beginn der UN-Generaldebatte ein Telekommunikationsnetzwerk zerschlagen, das die gesamte Kommunikation in New York hätte lahmlegen können. Der Secret Service erklärte am Dienstag, dass ein Netzwerk aus 300 Servern und 100.000 SIM-Karten rund um den UN-Hauptsitz entdeckt worden sei. Laut Secret-Service-Direktor Sean Curran kann die davon ausgehende Gefahr einer Störung "nicht hoch genug eingeschätzt" werden.
Politik
Trotz Zerwürfnis: Trump will kommende Woche Brasiliens Präsident Lula treffen
Trotz ihres Zerwürfnisses haben US-Präsident Donald Trump und der brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva für kommende Woche ein Treffen vereinbart. Trump gab dies am Dienstag bei seiner Rede in der UN-Generaldebatte in New York bekannt: "Ich kam herein und der brasilianische Staatschef ging gerade hinaus ... Nun haben wir vereinbart, dass wir uns in der kommenden Woche treffen", sagte Trump vor den Staats- und Regierungschefs.
Umwelt
Trump greift UNO frontal an - Lob für Deutschland bei Rede in New York
US-Präsident Donald Trump hat die Vereinten Nationen bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung frontal angegriffen. "Die Vereinten Nationen haben ein so enormes Potenzial", sagte Trump am Dienstag in New York. "Aber sie kommen nicht annähernd an dieses Potenzial heran." Insbesondere als Friedensstifterin, bei der Migration und in der Klimadebatte habe die UNO versagt. Lobend äußerte sich der US-Präsident dagegen über Deutschland. Unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe die Bundesrepublik den "kranken Weg" bei der Einwanderungs- und Energiepolitik verlassen.
Politik
Palästinenser im Westjordanland feiern Anerkennung von Palästinenserstaat
Palästinenser im besetzen Westjordanland haben am Dienstag die Anerkennung eines Palästinenserstaats durch mehrere westliche Länder gefeiert. Im Zentrum von Ramallah versammelten sich auf einem Platz mehr als hundert Menschen, schwenkten Europaflaggen und hielten Schilder mit der Aufschrift "Stoppt den Genozid" hoch. Aus Lautsprechern ertönten nationalistische Slogans.
Umwelt
Trump: Deutschland hat "kranken Weg" bei Migration und Energie verlassen
US-Präsident Donald Trump hat Deutschland in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung ausdrücklich gelobt. "Ich zolle Deutschland große Anerkennung", sagte der US-Präsident am Dienstag in New York. Unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe die Bundesrepublik den "kranken Weg" bei der Einwanderungs- und Energiepolitik verlassen. "Sie setzten auf Grün, und sie gingen in den Bankrott", sagte er unter Anspielung auf die Ampel-Koalition. "Und die neue Führung (...) kam, und sie kehrten zurück zu fossilen Brennstoffen und Kernenergie, was gut ist."
Boulevard
Auf Autodach vergessenes Handy alarmiert Rettungsdienst: Fahrer muss Einsatz zahlen
Weil sein auf dem Autodach vergessenes Smartphone den Rettungsdienst alarmierte, muss ein Autofahrer den Feuerwehreinsatz zum Teil bezahlen. Das Verwaltungsgericht im niedersächsischen Göttingen lehnte seinen Eilantrag dagegen nach Angaben vom Dienstag überwiegend ab. Grund dafür ist, dass der Mann starke Schmerzmittel genommen hatte und nicht mehr hätte fahren dürfen.
Wetter
Trump bei UN-Rede: Klimawandel ist "größter Betrug aller Zeiten"
In seiner Rede bei der UN-Generaldebatte hat US-Präsident Donald Trump den Klimawandel als "Betrug" bezeichnet. "Der Klimawandel - das ist der weltweit größte Betrug aller Zeiten", sagte Trump am Dienstag in New York. Die Maßeinheit des individuellen CO2-Fußabdrucks bezeichnete er zudem als "Lüge, die von Menschen mit bösen Absichten erfunden wurde, die einem Pfad der totalen Zerstörung folgen".
Wissenswertes
Verletzter Schwan sorgt für Polizeieinsatz auf Autobahn 9 in Thüringen
Auf der Autobahn 9 in Thüringen hat ein verletzter Schwan für einen Polizeieinsatz gesorgt. Verkehrsteilnehmer alarmierten die Einsatzkräfte, als sie das Tier zwischen Dittersdorf und Triptis auf dem Seitenstreifen entdeckten, wie die Autobahnpolizei am Dienstag in Schleifreisen mitteilte.
Sport
Nach Kirk-Attentat: Sicherheitsmaßnahmen beim Ryder Cup erhöht
Erhöhte Alarmbereitschaft beim Ryder Cup: Als Reaktion auf das tödliche Attentat auf den ultrarechten US-Aktivisten Charlie Kirk werden für den traditionsreichen Golf-Teamwettbewerb (26. bis 28. September) verstärkte Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Wie Stephen Udice, Einsatzleiter der New York State Police für den Ryder Cup, gegenüber BBC Sport erklärte, sei die Wahrscheinlichkeit größer geworden, dass jemand auch dort "ein Zeichen" setzen wolle: "Wir planen so, als gäbe es Bedrohungen."
Boulevard
Berlin: Bande soll mit Betrug bei Jobcoaching 900.000 Euro Schaden verursacht haben
Durch betrügerische Abrechnungen von Jobcoachings soll eine Bande in Berlin einen Schaden von fast 900.000 Euro bei Jobcentern und Arbeitsagenturen verursacht haben. Den elf Männern und vier Frauen wird vorgeworfen, Einzelcoachingmaßnahmen abgerechnet zu haben, die gar nicht oder nur teilweise erbracht wurden, wie Polizei und Berliner Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mitteilten.
Boulevard
Freundin mit Dienstwaffe erschossen: Lebenslange Haft für Bundespolizisten in Hessen
Weil er seine Freundin mit seiner Dienstwaffe erschoss, hat das Landgericht Frankfurt am Main einen ehemaligen Bundespolizisten zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kammer wertete die Tat als Mord, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Laut Urteil hatte der damals 23-Jährige seine 22 Jahre alte Freundin im Mai 2024 in Frankfurt während eines Streits erschoss.
Boulevard
Geldstrafe für Berliner wegen Verbreitung von Nazisymbolen und Gewaltaufrufen
Wegen der Verbreitung von Nazisymbolen in einer rechtsradikalen Chatgruppe und Aufrufen zu Gewalt ist ein 37-Jähriger vom Berliner Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt worden. Damit blieb das Gericht hinter dem Antrag der Staatsanwaltschaft zurück, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Die Anklagebehörde hatte eine Geldstrafe von 3600 Euro gefordert, die Verteidigung plädierte auf 1800 Euro.
Politik
Zahl rechtsextremistischer Straftaten im Saarland stark gestiegen
Die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten im Saarland ist 2024 um fast 53 Prozent gestiegen. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Ermittlungsbehörden 477 entsprechende Straftaten, wie das Innenministerium am Dienstag in Saarbrücken in seinem Verfassungsschutzbericht mitteilte. Im Vorjahr waren es noch 312 gewesen. Am häufigsten handelte es sich dabei um Propagandadelikte. Mit 17 rechtsextremen Gewalttaten blieb dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr konstant.
Boulevard
Super-Taifun "Ragasa" richtet massive Schäden in Taiwan an - Evakuierungen in Südchina
Nach erheblichen Schäden auf den Philippinen hat der Super-Taifun "Ragasa" auch in Taiwan für Starkregen und massive Überflutungen gesorgt. Im Landkreis Hualien im Osten der Inselrepublik brach am Dienstagnachmittag (Ortszeit) am Oberlauf des Flusses Mataian ein Stausee, Wassermassen rissen eine Brücke weg und ergossen sich über eine nahegelegene Ortschaft, mehr als 260 Menschen waren nach Behördenangaben eingeschlossen. Im Süden Chinas und in Hongkong bereiteten sich die Menschen auf mögliche Verwüstungen vor.
Politik
Trump greift UNO bei Rede vor Vollversammlung frontal an
US-Präsident Donald Trump hat die Vereinten Nationen bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung frontal angegriffen. "Die Vereinten Nationen haben ein so enormes Potenzial", sagte Trump am Dienstag in New York. "Aber sie kommen nicht annähernd an dieses Potenzial heran." Insbesondere als Friedensstifterin habe die UNO versagt.
Boulevard
Getötete Frau in Kuseler Keller: Tatverdächtiger nach sieben Monaten festgenommen
Sieben Monate nach dem Fund einer toten Frau im rheinland-pfälzischen Kusel ist ein Tatverdächtiger gefasst worden. Der 61-Jährige soll wegen Bauarbeiten im Haus der 56-Jährigen gewesen sein, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Dienstag mitteilte. Die Frau war nach den bisherigen Ermittlungen im Keller getötet worden, wo Anfang Februar ihre Leiche gefunden wurde.
Technik
Forscherin: Ein Drittel weniger Verkehrstote durch Tempo 120
Ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Deutschlands Straßen könnte einer Studie zufolge die Zahl der Verkehrstoten um rund ein Drittel senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Wissenschaftlerin der Ruhr-Universität Bochum laut einer Mitteilung vom Dienstag nach der Auswertung von Daten. Tempo 120 würde die Unfälle mit Schwerverletzten demnach um 26 Prozent senken, die Zahl der Verkehrstoten sogar um 35 Prozent.
Boulevard
"Ertrinken in Mehrarbeit": Überstunden bei Bundespolizei durch Grenzkontrollen
Die intensivierten Grenzkontrollen seit Mai bringen für das Personal der Bundespolizei eine große zusätzliche Arbeitslast mit sich. Bis Ende August häuften sich bei der Bundespolizei rund 2,7 Millionen Überstunden an: Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, über welche die "Welt" am Dienstag berichtete. Allein seit Mai seien knapp 300.000 Überstunden hinzugekommen.
Politik
Guterres: Geldkürzungen für Entwicklungszusammenarbeit haben verheerende Folgen
Zum Auftakt der UN-Generaldebatte in New York hat Generalsekretär António Guterres die gravierenden Folgen der Mittelkürzungen für die weltweite Entwicklungszusammenarbeit angeprangert. "Kürzungen der Entwicklungshilfe haben verheerende Auswirkungen", sagte Guterres am Dienstag vor den in New York versammelten Staats- und Regierungschefs. "Sie sind für viele ein Todesurteil. Für noch viel mehr Menschen bedeuten sie eine gestohlene Zukunft."
Boulevard
Nordrhein-Westfalen: 14-Jähriger baut bei Spritztour mit Auto mehrere Unfälle
In Nordrhein-Westfalen hat ein 14-Jähriger eine Spritztour mit einem Auto unternommen und dabei mehrere Unfälle verursacht. Wie die Polizei in Gütersloh am Dienstag mitteilte, beschädigte der Jugendliche am Montagabend in einer Kurve in Herzebrock-Clarholz ein geparktes Auto und schob danach zwei weitere Autos am Straßenrand ineinander. Kurz darauf kam er zum Stehen.
Sport
Baumgart nur für HSV-Spiel gesperrt
Trainer Steffen Baumgart vom Bundesligisten Union Berlin ist vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen "unsportlichen Verhaltens" für ein Spiel gesperrt worden. Baumgart erhält ein Innenraumverbot für die Partie gegen seinen Ex-Verein Hamburger SV am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN). Das teilte der DFB am Dienstag mit. Zusätzlich wurde Baumgart zu einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro verurteilt.
Umwelt
Schwarze Witwen locken Männchen mit Käsefußgeruch
Schwarze Witwen locken Männchen mit einer Art Käsefußgeruch an. Ein chemisches Pheromon zerfällt langsam auf dem Netz der Weibchen zu einem wochenlang wirkenden Lockstoff, der Männchen anzieht und ihr Balzverhalten steuert, wie die Universität Greifswald am Dienstag berichtete. Der Duftlockstoff erinnert Menschen den Forschern zufolge an Käsesocken, die Spinnenmännchen hingegen finden den Duft demnach "höchst anziehend".
Boulevard
Staatsschutz ermittelt: Kabelbeschädigungen an Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen haben Unbekannte Kabel an Bahnstrecken in der Städteregion Aachen und im Kreis Heinsberg zerstört. In der Nacht zum Dienstag wurden Kabel im Heinsberger Stadtteil Dremmen beschädigt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Aachen mitteilten. Bereits am Montag war eine Leitung in Herzogenrath betroffen. Ob ein Zusammenhang bestand, war zunächst unklar. Der polizeiliche Staatsschutz nahm in beiden Fällen Ermittlungen auf.
Politik
Guterres:Geldkürzungen für Entwicklungszusammenarbeit haben verheerende Folgen
Zum Auftakt der UN-Generaldebatte in New York hat Generalsekretär António Guterres die gravierenden Folgen der Mittelkürzungen für die weltweite Entwicklungszusammenarbeit angeprangert. "Kürzungen der Entwicklungshilfe haben verheerende Auswirkungen", sagte Guterres am Dienstag vor den in New York versammelten Staats- und Regierungschefs. "Sie sind für viele ein Todesurteil. Für noch viel mehr Menschen bedeuten sie eine gestohlene Zukunft."
Politik
Baerbock eröffnet 80. UN-Generaldebatte in New York
Die Präsidentin der UN-Vollversammlung und frühere Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat die 80. Generaldebatte der Vereinten Nationen eröffnet. Vor den in New York versammelten Staats- und Regierungschefs gab Baerbock am Dienstagmorgen (Ortszeit) den Startschuss für das einwöchige diplomatische Spitzentreffen.
Kultur
Kulturpass wird eingestellt - Schüler: "Werden im Stich gelassen"
Die Bundesregierung stellt den noch von der Ampel-Koalition geschaffenen Kulturpass für junge Menschen ein - und wird dafür von Schülerinnen und Schülern scharf kritisiert. Der Kulturpass ende zum Jahresende 2025, heißt es auf der Webseite des Angebots. "Das bedeutet: Es werden keine weiteren Jahrgänge folgen." Die Bundesschülerkonferenz zeigte sich am Dienstag verärgert: "Wieder werden wir im Stich gelassen", erklärte Generalsekretär Quentin Gärtner.